Presse


Aus dem Bildband 
Eine kulinarische Entdeckungsreise - Durch den Chiemgau:

Unweit der Hauptstraße in Obing, quasi in der zweiten Reihe findet der kundige Gast das liebenswerte Weißbräustüberl. Früher wurde hier das obergärige Bier gebraut, das im angeschlossenen Bräustüberl auch gleich getrunken werden konnte.

Einst war das Anwesen ein Bauernhof, die niedrig angesiedelten Fenster, die Lüftlmalerei und die Ranken an der Außenfassade erinnern noch an diese Zeit. Beim Eintreten in die im Bauernhausstil gehaltene Gaststube fühlt sich der Gast als käme er nach Hause: Handbestickte Kissen dienen der Bequemlichkeit, Blumentöpfe auf den Fensterbänken schaffen eine heimelige Atmosphäre.

Die Pächter des Stüberls Hildegard und Ottmar Müller verstärken mit ihrer liebevollen und gastfreundlichen Art diesen Eindruck noch. Und wenn die Wirtsleute Köchin und Metzgermeister sind, verheißt das erfahrungsgemäß kulinarische Bestleistungen. Dem optischen Eindruck entsprechend tischt die Wirtin bayerische Küche vom Feinsten auf. Frisch aus dem Ofen kommen je nach Tageskarte Schweine-, Sauerbraten oder Spanferkelkotelett. Auch gibt es eine Vielzahl an Gemüse- und Salatgerichten sowie hausgemachten Spätzlevariationen wie Käse-, Schinken- oder Krautspätzle auf der Karte. In der kalten Jahreszeit werden deftige Speisen zubereitet, beispielsweise während der Krautwochen ein hausgemachtes Rübenkraut. Hildegard Müller bereitet es aus der weißen Feldrübe wie Sauerkraut zu und serviert das leicht süßliche Gericht zu Blut-und Leberwurst. Eine Spezialität des Hauses sind die hausgemachten Brat- und Rostbratwürste, allesamt Eigenkreationen von Chef Ottmar Müller, die absolut empfehlenswert sind.